Ostsee Angeln

Januar, 2014Posted by esox

 

Eine äußerst Reizvolle und spannende Abwechslung zum Angeln auf die gewohnten Binnenräuber hierzulande ist ganz klar eine Fahrt an die Ostsee, um dort den kampfstarken Fischen aus dem Salzwasser nachzustellen. Ein Dorschdrill aus Tiefen um die 30 Meter wird kaum in Vergessenheit geraten. Eine Meerforelle an der Rute ist kein Vergleich zu den Cousinen aus angelegten Forellenteichen. Der Hornhecht, der im Drill zum Teil mehr über, als unter Wasser kämpft aber auch ein Ansitz auf Plattfisch sorgt für jede Menge Begeisterung und führt nicht selten dazu, dass es bei einem einzigen Angelerlebnis bleibt

Diese schlagkräftigen Argumente in Verbindung mit der Möglichkeit den Akku für den Arbeitsalltag an frischer, gesunder Seeluft mal wieder komplett vollzuladen, bringt immer mehr Angelsportbegeisterte in den Norden Deutschlands.

Sehr facettenreich kann man an der See seinem Lieblingshobby nachgehen. So ist es möglich vom Strand, von Klippen oder auch von einer der vielen schönen Seebrücken ein gezieltes Brandungsangeln durchzuführen. Tolle Fangergebnisse lassen sich hierbei sehr häufig erzielen.

Um die Ostsee in voller Pracht erleben zu können bieten zahlreiche Fischkutter und Hochsee taugliche Boote die Möglichkeit das Meeresangeln genauer kennen zu lernen.

Gebietskundige Guides führen einen schnell und zielgenau zu großen Schwärmen des gewünschten Zielfischs und geben einem mit ihrer norddeutschen Gelassenheit gerne wichtige Tipps bezüglich der Köderwahl und stehen einem auch so jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Es lohnt sich allemal den nächsten Angeltrip mal an die Ostseeküste zu verlegen.

Viel Spaß dabei wünscht euch das Team Zesox

Angeln

September , 2011Posted by Angler

 

Unter Angeln oder Sportfischen versteht man die Ausübung der Fischerei mit einer Handangel. Die Angel besteht im einfachsten Fall nur aus Angelschnur und Haken, im Allgemeinen jedoch noch aus der Angelrute, der Angelrolle zum Aufrollen der Schnur und dem sogenannten Vorfach, einer Schnur zwischen Hauptschnur und Haken, welche in der Regel dünner ist als die Hauptschnur. Als Bindeglied zwischen Hauptschnur und Vorfach werden bei den meisten Angelmethoden Wirbel eingesetzt.

Es gibt verschiedene Angelmethoden. Allen gemeinsam ist, dass der Fisch dazu gebracht wird, einen Haken aufzunehmen, der ihn an die Schnur bindet, so dass er aus dem Wasser gezogen werden kann. Da alle Fische fressen müssen, können prinzipiell auch alle Fische geangelt werden. Manche Fischarten nehmen ins Wasser geworfene blanke Haken sofort an, weil sie nicht zwischen diesen und Futter unterscheiden können. Die übrigen Fische müssen mit einem Köder getäuscht werden, der den Haken kaschiert. Nur wenige Fischarten sind sehr schwer zu täuschen. Die Täuschung ist auch umso leichter, je aufgeregter die Fische sind, weshalb sie oft angefüttert werden, um ihren Futterneid zu schüren und um sie an eine beliebige Angelstelle anzulocken.

Brandungsfischen

September , 2010Posted by Angler

 

Brandungsangeln erfolgt vom Strand, einer Seebrücke oder von der Klippe aus. Dabei wird mit relativ schweren Gewichten (typisch 100–250 g) gearbeitet. Der Köder wird (meist Wattwurm oder Fischfetzen) möglichst weit ausgeworfen, oft über 100 m weit. Die Rutenlängen betragen oftmals mehr als 4 m. Zur Steigerung der Wurfweite finden spezielle Weitwurfvorfächer Verwendung. Diese dienen hauptsächlich zur Reduzierung des Luftwiderstandes und zur Stabilisierung des Vorfaches. Da die Fliehkräfte beim Wurf so groß werden können, dass die Angelschnur überlastet wird und reißen kann, werden sogenannte Schlagschnüre erhöhter Festigkeit in doppelter bis dreifacher Rutenlänge als Vorschnur genutzt. Typische Zielfische in Deutschland sind Vertreter der Dorsche (insb. der Kabeljau/Dorsch und der Wittling) und die diversen Plattfische. Als Beifang werden aber auch Aale und Aalmuttern gefangen.

Hochseeangeln

Mai , 2009Posted by Angler

 

Das Angeln von großen Fischarten (z. B. Haie, Marline, Schwertfische) wird als Big Game Fishing vom normalen Meeresfischen unterschieden. Man angelt oft nach dem Prinzip des Schleppangelns von seetüchtigen Motorbooten, meist mit ortskundigen Skippern und einheimischen Hilfskräften – was schon deshalb unabdingbar ist, weil die beangelten Fische 100 Kilogramm schwer und noch erheblich schwerer sein können. Inwieweit das Big Game Fishing Anteil am sinkenden Bestand der beangelten Fischarten hat, ist umstritten.

Immer populärer unter Big Game-Anglern wird das sogenannte „catch and release“, bei dem der Fisch gefangen, bis zum Boot gedrillt, fotografiert und wieder freigelassen wird. Auch diese Art der Fischerei wird oft als Tierquälerei angesehen, schont aber zumindest die Fischbestände.

Teilweise werden dabei aber auch an den Fischen Markierungen angebracht für wissenschaftliche Zwecke.

Die Verwendung des Fanges ist also abhängig von den Motiven des Anglers und der Region in der gefischt wird sehr unterschiedlich.

Reviere sind unter anderem die Karibik, die Kap Verden und die Malediven. Seit einigen Jahren zählt auch die kleine Insel Ascension im Atlantik zu den Top-Revieren. Das Problem ist die Anreise, welche nur mit der RAF ab Brize Norten Military Airport möglich ist.

Nachtangeln

April, 2009Posted by Angler

 

Als Nachtangeln bezeichnet man jegliches Fischen zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Als Hilfsmittel dienen dabei Stirnlampe, elektronische Bissanzeiger und Elektro- oder Knicklichtposen. Auch die klassische Aalglocke kommt dabei häufig zum Einsatz. Geangelt wird auf alle nachtaktiven Fischarten, vor allem aber auf Aal, Zander Karpfen und Waller (Wels). Besonders große, erfahrene Fische dieser Arten werden nachts erbeutet.